Westies
 
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Der heutige Typ des West Highland White Terriers wurde zuerst bei der Malcolm Familie in Poltalloch in Argyllshire gefördert. Diese weißen Terrier wurden ausschließlich für die Arbeit gehalten und es dauerte Jahrzehnte, ehe sie farbrein gezüchtet werden konnten. Noch bis 1924 konnten weiße Welpen aus Cairn Terrier Würfen als West Highland White Terrier eingetragen werden.
Im Januar 1905 wurde der erste White West Highland Terrier-Club in Schottland mit dem Duke of Argyll als Ehren- Präsidenten und Colonel Malcolm of  Potalloch als Präsidenten gegründet um die Zucht dieser Terrierrasse zu fördern. Der erste Standard wurde aufgestellt. Von da an verbreitete sich die Rasse stetig in die ganze Welt.
Im Jahr 1910 wurde der erste Westie in ein deutsches Zuchtbuch eingetragen. Die Rasse hatte jedoch bis 1970 hier kaum eine Bedeutung. Bis 1970 wurden gerade einmal 1752 Hunde in das Zuchtbuch des Klub für Terrier eingetragen. Ab da ging es mit den Zahlen steil aufwärts, mit allen dafür typischen, negativen Erscheinungen. 1997 wurde die Zahl 30000 überschritten. Der Rassestandard,  aufgestellt im Jahr 1905 hat sich kaum verändert, wohl aber das äußere Erscheinungsbild.

Grundsätzlich ist der Westie lieb, nett, freundlich aber niemals unterwürfig. Wenn Sie einen netten Hund haben möchten, der Ihnen brav bei den Füßen liegen bleibt, sollten Sie sich keinen Westie anschaffen. Wenn der Westie Ihre Aufmerksamkeit erlangen will, wird er auf Ihren Schoß klettern und Ihnen eindeutig zu verstehen geben, daß er jetzt an der Reihe ist. Nur selten wird es vorkommen, daß sich ein Westie Ihnen ganz und gar unterordnet. Sein ausgeprägtes Selbstbewußtsein ist eine seiner liebenswertesten Eigenschaften.  Sein Temperament und seine Bereitschaft, immer zu einem Spiel bereit zu sein, machen ihn zu einem idealen Spielgefährten für Kinder. Frauen mögen ihn wegen seines pflegeleichten Umgangs, seinem schmucken Aussehen und seiner ansteckenden Fröhlichkeit. Seine Hartnäckigkeit und sein Schneid jedoch machen ihn auch zu dem Hund für einen Mann. Er ist kein Ein-Mann-Hund, großzügig verteilt er seine Treue und Zuneigung auf die ganze Familie. Selbstverständlich zeigt er dabei manchmal Vorlieben für eine bestimmte Person. Der Westie ist sehr intelligent und lernt sehr schnell. Er ist zu klug um streitlustig zu sein, wenn jedoch ein anderer einen Streit sucht, wird er diesem nicht aus dem Weg gehen, egal wie groß der Angreifer ist. Er ist ein aufrechter Bursche mit einem guten Charakter. Wer einen Westie besitzt, braucht keinen großen Hund, da der Westie glaubt, er sei einer. Ein Westie ist die ideale Kombination von Stärke und Kuscheltier.




















 
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